Scones zum Frühstück

Heute bin ich für einen Sonntag Morgen viel zu früh aufgewacht – und verspürte einen Hunger auf Scones zum Frühstück. Der Teig ist schnell gemacht und die Backzeit schön kurz. Am besten schmecken sie eh warm aus dem Ofen.

Da ich ungestört war, habe ich den Backprozess dokumentiert, um Material für den Blog zu sammeln. Voilà:

Pepper wollte gern mit frühstücken!

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Teebeutelplätzchen zum Anbeißen

Gestern habe ich ein neues Rezept ausprobiert – als Teeverrückte war ich ganz begeistert, als ich diese Plätzchen in Form eines Teebeutels im Internet entdeckte und musste diese endlich mal in nachbacken.

Teebeutel Plätzchen in Pip Tasse

Es handelt sich um einen klassischen Shortbread Teig – nicht zu süß und doch sehr keksig. Genau richtig zur Teestunde. (923)

Teddy in Bewegung

Mein Kater Teddy lässt sich nicht so leicht zeichnen, wenn er wach ist. Ich habe versucht schnell zu sein – er war schneller.

Teddy in Bewegung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch schneller ist jedoch meine Katze Pepper – die Zeichnungen zu meinem kleinen Mini-Tiger sind noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Da muss ich noch ein wenig üben.

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Skizzen im November

Nilpferd

Das kleine Nilpferd aus Stein habe ich im Buffet-Schrank meiner Oma entdeckt und gezeichnet. Es stammt aus Kenia.

 

 

 

 

Winsor&Newton Violet

Diese Tinte von Winsor & Newton habe ich in einer Schublade gefunden und wollte sie direkt mal ausprobieren. Es war ein gewisser Kraftakt notwendig, um den Deckel abzuschrauben, nachdem er Jahre lang vor sich hin eingetrocknet war. Das Violett der Tinte selbst hat mich enttäuscht. Es ist – einmal auf Papier aufgetragen – sehr blass und stumpf. Daher habe ich einen Aquarellstift gewält, um das Violett aufzutragen, so wie es im Glas wirkt: strahlend und klar.

Federmäppchen

Letzte Woche habe ich mir bei boesner ein neues Federmäppchen gegönnt, um alle neuen Stifte zu beherbergen. (4022)

Urlaub auf dem Hausboot auf der Mayenne in Frankreich

Hausboot-Trip auf der Mayenne

Im Juni sind wir als Familie für eine Woche in ein Hausboot gezogen. Die Flusskreuzfahrt startete in Frankreich in der Region Anjou im Pays de la Loire.

Die Gegend dort ist sehr grün und abgelegen – der Basis Hafen für die Miet Hausboote liegt im gemütlichen Dorf  Chenillé-Changé direkt an einer historischen Wassermühle, die als Museum umgebaut wurde und besichtigt werden kann.

Chenillé Changé

Chenillé Changé

Chenillé-Changé

Chenillé-Changé

Die Fahrt ging auf zwei Flüssen: die Mayenne und die Sarthe und war eine Hin- und Rückreise. Der Vorteil bei der zwei Wege Tour ist, dass das Auto nicht zu einem Endpunkt transportiert werden muss.

Beim täglichen schippern kamen wir an Feldern mit grasendem Vieh vorbei, unendlich vielen Anglern und wurden von Reihern eine Zeit lang begleitet, die sich immer wieder im Schilf niederließen. Ab und an mussten wir auch mal einer Gruppe von Kanufahrern ausweichen. An Anlegestellen waren wir selten allein, meist wurden wir schon von Enten und auch Gänsen erwartet, die sich ein Stück Brot erhofften.

In den hübsch hergerichteten Schleusen war ein Plausch mit den Schleusern und Schleuserinnen über das Wetter oder gute Einkehrmöglichkeiten immer wilkommen. Sie konnten uns auch immer sagen, in welchem Dorf der nächste Bäcker war oder welche Sehenswürdigkeiten es auf dem Weg gab.

In Angers, der größten Stadt in der Umgebung, legten wir in dem Freizeithafen an. Hier war Halbzeit, denn weiter ist eine Fahrt mit gemieteten Hausbooten ohne Führerschein nicht gestattet. Nach all der entlegenen Natur war die Besichtigung einer großen Stadt eine wilkommene Abwechslung und es war aufregend, statt wie gewohnt mit einem Auto oder der Bahn, per Wasser anzureisen und vom Hafen aus, die Stadt zu erkunden.

Am nächsten Tag ging die Fahrt wieder zurück und in ein paar Tagen waren wir wieder in Chenillé-Changé.

skizzierte Trauerweide auf der Mayenne

skizzierte Trauerweide auf der Mayenne

Diese Art zu reisen ist genau richtig, um mal einen Gang herunter zu schalten und sich Zeit zu gönnen. Sie bietet auch genügend Zeit, einige Skizzen während der Fahrt oder der Pausen anfertigen.

 

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Mitmach-Biogarten in Köln

Die Bürger der Stadt Köln haben im Stadtteil Dellbrück die Möglichkeit im Biogarten tatkräftig mit anzupacken. Menschen jeden Alters treffen sich zum Gärtnern am Thurner Hof – einem ehemaligen Rittergut aus dem 16. Jahrhundert. Das Gut ist im Besitz der Stadt Köln und dient seit 1970 der Volkshochschule Köln als Lernort für Kurse rund um das Thema Garten. Es haben sich zwei Arbeitskreise gebildet, im einen pflegen und planen die Menschen Projekte für den Biogarten, im anderen für die Imkerei. Es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, zu der jedermann – egal ob Familien, Paare oder Einzelpersonen – eingeladen ist. Die Gruppen treffen sich samstags, in den Sommermonaten auch mittwochs abends.Rittergut Thurner Hof
Es gibt reichlich zu tun und zu entdecken, da das Anwesen viel Platz für Pflanzungen und Ernte bietet. Auf der Streuobstwiese stehen Pflaumen- und Apfelbäume und die Imkerei hat dort ihre Bienenstöcke aufgestellt. Die GärtnerInnen haben einen Kräutergarten, Blumen- und Gemüsebeete und bauen viele alte Pflanzenarten an.
Im Wehr sind viele Wassertiere zu beobachten, wie die Stockente die zwischen Seerosen umher paddelt oder die Bachstelze, die nach Nahrung sucht.
Wer interessiert ist und sich zunächst ein Bild vom Thurner Hof machen möchte, kann täglich den Garten besuchen. Ansprechpartner aus den beiden Arbeitskreisen: Biogarten und Imkerei beantworten jeden zweiten Samstag im Monat zwischen 13.00 und 15.00 Uhr Ihre Fragen und stellen ihre Projekte vor.

Weitere Infos zu VHS-Kursen am Thurner Hof:
https://dienste1.stadt-koeln.de/vhs/index.php?page=Suche
Stichwortsuche: Garten

oder:

Volkshochschule Köln, Geschäftsstelle Mülheim
Klaus Paier
Wiener Platz 2a
51065 Köln

Tel.: 0221 221 99602
Fax: 0221 221 99710
e-mail: klaus.paier@stadt-koeln.de

So erreichen Sie den Thurner Hof :
Öffentliche Verkehrsmittel:
Bahn: Linie 3 und 18 Haltestelle „Dellbrücker Hauptstraße“
Bus: Linie 154 Haltestelle „Thurner Kamp“
Straßen-Bahn: Linie S11 „Köln Dellbrück“

Mit dem Auto:
Mielenforster Straße 1
51069 Köln-Dellbrück (831)

Schulen für Pakistans Kinder im Kampf gegen den Terror

Früher war Greg Mortenson einmal Krankenpfleger und begeisterter Bergsteiger. Er bestieg einige der höchsten Berge, früher – bevor er anfing plötzlich ganze Berge zu versetzten!

Alles beginnt in Baltistan, einer der ärmsten Regionen der Welt im Kaschmirgebirge im nördlichen Pakistan. Hier scheitert Mortenson auf dramatische Weise, als er versucht den K2 zu erklimmen. Er ist gezwungen die Expedition nach monatelanger Vorbereitung abzubrechen und nach Hause zu fahren. Völlig entkräftet kommt er von seinem Weg hinab ins Tal ab und verirrt sich in ein kleines sehr abgelegenes Dorf namens Korphe. Dort wird er vom Dorfvorsteher Hadschi Ali mit einer nie gekannten Gastfreundschaft aufgenommen und vor dem Erfrieren und Verhungern geschützt. Aus purer Dankbarkeit beschließt Mortenson dem Dorf eine Schule zu schenken, denn er ist erschüttert zu sehen, wie die tapferen und willensstarken Kinder im Freien bei bitterer Kälte ihre Rechenaufgaben mit einem Stöckchen in die trockene Erde kratzen – und das ohne Lehrer.

Zurück in Kalifornien – seiner Heimat – setzt er alles in Bewegung um Geld für die versprochene Schule aufzutreiben. Es ist ein beschwerlicher Weg, der ihn an den Rand der Armut treibt. Um Miete einzusparen, campiert er sogar in seinem Auto. Um sein Ziel zu erreichen, gründet Mortenson das CAI – Central Asian Institute.

Als er nach Monaten endlich mit prallem Geldbeutel bei seinen Freunden in Pakistan eintrifft, scheitert vorerst seine Absicht, nicht zuletzt da für den Bau der Schule erst eine Brücke über den Indus führen muss, um das gekaufte Baumaterial nach Korphe schaffen zu können. Mit viel Geduld und Beharrlichkeit schafft es Mortenson – genannt Dr. Greg – sein Versprechen zu halten und den Schülern in Korphe eine Schule zu errichten. Dr. Greg ist in Baltistan bekannt wie ein bunter Hund und lernt viele weitere Dorfälteste kennen, denen er ebenfalls das Versprechen geben muss, eine Schule in ihr Dorf zu bringen. Nämlich überall dort wo die pakistanische Regierung es versäumt, aus eigenen Mitteln diese Arbeit zu leisten.

Trotz erheblicher Schwierigkeiten, entstehen dank Dr. Gregs unerschütterlicher Geduld und der Unterstützung aus dessen Heimat und der Hilfe seiner Freunde in Pakistan, nach und nach über die Jahre, erfolgreich dutzende Schulen in den Nordregionen Pakistans. Die Schulbildung von Mädchen und Berufsbildung von jungen Frauen und Männern werden ihm immer wichtiger und er stellt beispielsweise den jungen Frauen in Korphe einige Nähmaschinen zur Verfügung, damit sie mit Näharbeiten Geld verdienen können.

Seine Arbeit wird von den Terroranschlägen am 11. September 2001 überschattet, denn die Taliban stellen eine erhebliche Bedrohung dar. Er trotzt ihnen und legt seine Arbeit erst recht nicht nieder. Im Gegenteil, er beginnt sich auch in Afghanistan zu engagieren und baut auch dort im Norden Schulen für Jungen und Mädchen.

Dieses Buch reißt den Leser durch eine sehr bildreiche Sprache und spannende Entwicklungen in den Bann. Er erhält Einblicke in die verschiedenen Kulturen der Bergvölker und die dortigen Auswirkungen der Anschläge vom 11. September. Die Anwesenheit der amerikanischen Armee und der Taliban in Pakistan und Afghanistan wird thematisiert, ohne Partei zu ergreifen. Es geht allein um Dr. Gregs wichtiges Hilfsprojekt: Bildung in die ärmsten Länder der Welt zu bringen. Nur durch Bildung lässt sich auf Dauer der Terrorismus nachhaltig besiegen.

„Bei der ersten Tasse Tee mit einem Balti bist du ein Fremder. Bei der zweiten Tasse bist du ein Ehrengast. Und bei der dritten gehörst du zur Familie – und für unsere Familie opfern wir alles, sogar unser Leben.“  Im Laufe der Jahre wird Greg Mortenson in Pakistan auf diese Weise in immer mehr Familien aufgenommen. Der Leser hat das Gefühl, bei all den Abenteuern mitten dabei zu sein.

Das Buch:

3 Tassen TeeBuch Cover von 3 Tassen Tee von Greg Mortenson und David Oliver Relin. Wie aus Fremden Freunde wurden von Greg Mortenson und David Oliver Relin, im Piper Verlag – 2011 in der 2. Auflage – erschienen.  448 Seiten, 28 Fotos und zwei Karten;  Preis 10,95 Euro

Weitere Infos: http://gregmortenson.blogspot.com/http://www.gregmortenson.com/2006/03/parade-magazine-stop-terrorism/ (830)

das Rezept zum Blog

Rezept

rosa Apfelkuchen mit rosa Sahne

rosa Apfelkuchen zum Blog

185 g weiche Butter
150 g feiner Zucker
3 Eier
200g Mehl
1/2 TL Backpulver
80 ml Milch
rote Lebensmittelfarbe

Für den Belag
4 kleine grüne Äpfel, geschält, halbiert und entkernt
1 EL Zitronensaft
brauner Zucker, salzige Butter

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Nach und nach unter Rühren die Eier hinzufügen. Das Mehl und das Backpulver dazusieben und zusammen mit der Milch unterrühren. 2/3 des Teiges in eine runde, mit Backpapier ausgekleidete Springform (22 cm Durchmesser) füllen.Das übrige Drittel mit roter Lebensmittelfarbe rosa einfärben. Den gefärbten Teig über den anderen geben und mit einer Gabel vorsichtig unterheben.

Für den Belag die Apfelhälften in kleinen Abständen längs tief einzritzen, aber nicht druchschneiden und mit Zitronensaft benetzen. Den braunen Zucker über die Äpfel streuen. Den Kuchen 60 Minuten backen. Mit einem Metallstäbchen oder Messer prüfen, ob er durchgebacken ist. Warm mit Crème double oder Sahne servieren. (In dem Fall die Sahne gern auch rosa einfärben.) Ergibt 8 bis 10 Stück.

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