Sketching at home

Es ist ja einfach zu kalt da draußen, um nicht ganz aus der Übung zu kommen, habe ich mal das gezeichnet, was in meiner Küche zu finden war, statt vor der Türe.

Bleistiftzeichnung Erdnuss

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Eine Erdnuss unterschiedlich gezeichnet

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Vitaminlieferant die Ananas

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Amaryllis aus Holland

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Warten auf die Bahn

Weil ich meine Nerven schonen musste, fahre ich jetzt statt mit dem Auto, mit der Bahn zur Arbeit und zurück. Seit den Sommerferien ist Köln und Umgebung verkehrstechnisch einfach nur lahmgelegt. Morgens ging es ja noch, aber der Heimweg war nicht mehr zu ertragen. Eine bis 1,5 Stunden stop-and-go für 9km und das nur, weil ich über eine der Brücken muss. Das war nicht nur schlecht für meine Nerven, sondern auch für die Kupplung, das kuppelnde Knie und die Umwelt.
Ich war die letzten Wochen scheinbar so langsam unterwegs, dass mittlerweile in einem Spalt zwischen Kotflügel und Rahmen ein Pflänzchen wuchs! Kein Fahrtwind, der mal die Ritzen säubert!

KVB-Haltestelle und “all i need” Eistee.
GeestemünderStr_eistee_rosa-apfelkuchen.de

Bahn fahren ist auch nicht immer toll, aber ich versuche es mir schön zu reden und die Zeit sinnvoll zu nutzen, wie zB in den 8 Minuten, in denen ich auf die Linie 12 gewartet habe: Urban Sketching und Speed Sketching an der Bahnhaltestelle.

Zu Hause habe ich dann noch in ruhe (Slow Sketching) die Zeichnung coloriert und dabei einen köstlichen Eistee getrunken. (565)

#EDM – Everyday Matters Zimmerpflanze und weitere

Während meine Schwester auf Weltreise ist, passe ich auf ein paar ihrer kleinen Zimmerpflanzen auf. Als sie mir die vorbei brachte, wuchsen die Stengel alle geradeaus nach oben, seit sie aber bei mir wohnen, kringeln sich die neuen Triebe. Passt sich die Pflanze ihrer Umgebung an? Meine Schwester hat immer alles super ordentlich und ich bin der Chaot der Familie…

Zimmerpflanze_rosa-apfelkuchen.de
Auf jeden Fall ist diese Pflanze in dem Betontopf ein super #EDM Everyday Matters Zeichenmotiv.

Und dann noch alles, was sonst so auf dem Esstisch herum lag:
EDM_Nov10_rosa-apfelkuchen

Material: Leuchtturm Kalender in DIN A5, PIGMA MICRON Pen 0.2 und Schmincke Aquarell (883)

Malibu Beach Campground & Warner Brothers Studio Tour

Am Morgen vor dem Abflug habe ich mich mit einer Kanadierin unterhalten, als sie sich für unseren Campervan interessierte. Sie hat mir einen Riesen Schrecken eingejagt, sie meinte es sei der 19.9. aber der 19. war unser Abflugtag!!! Ich hab gesagt, dass es nicht sein kann, da sei ich mir sicher, sie wiederum dachte, sie sei sich sicher. Am Ende habe ich mich am Handy vergewissert, dass wir doch noch einen Tag Zeit hatten. Aber – man hab’ ich einen Adrenalinstoss durch den Körper ziehen gehabt! Meine Gedanken gingen im Kreis, oh man, wie sollen wir jetzt noch so schnell das Auto abgeben, die Taschen packen und zum Flughafen kommen. Bis 15 Uhr hätte man das vielleicht sogar noch schaffen können, aber was für ein dramatischer Abgang wäre das bitte gewesen. Als dann klar war, dass wir Zeit haben, hab ich mir nach der Dusche die Haare von der Sonne trocknen lassen und mich auf einen Stein gesetzt und diesen coolen Airstream Trailer gezeichnet. Das müsste zum Runterkommen echt sein.

Auf dem Weg nach L.A., wo wir noch nachmittags eine Warner Brothers Studio Tour gebucht hatten, die wir verpasst hätten, wenn wir uns um einen Tag vertan hätten, haben wir einen kleinen Stop am Malibu Plaza bei Starbucks gemacht, um uns über das WLAN für den Flug einzuchecken. Oh man!!! Da hat doch Air France doch glatt unseren Rückflug nach Düsseldorf wegen Streik einfach gestrichen!!!! Wie kann man denn so viel Pech haben, erst schicken die uns ohne Gepäck in den Urlaub und dann können wir nicht mehr zurück? Oh man, dann gab es natürlich nirgends eine Telefonzelle, um die Airline anzurufen. In dem CVS Drogeriemarkt hat mir eine Verkäuferin ihr Handy geliehen, damit ich telefonieren konnte. Zum Glück war die Hotline kostenlos, denn das ganze Telefonat hat über 50 Minuten gedauert, bis wir endlich neue Rückflüge hatten. Am Ende sind wir mit United Airlines und Lufthansa über Chicago geflogen. Nur leider schon morgens, so dass wir dann doch ein wenig Stress hatten, denn das Auto musste schon am Abend abgegeben werden, die bezahlte Campingplatzübernachtung war futsch und wir mussten noch eine Hotelnacht am Flughafen organisieren. Das war vielleicht ein Spaß. Um ein Haar hätten wir doch noch die Warner Brothers Tour verpasst, da wir so lange mit den Umbuchungen benötigt und dann ewig im Stau gestanden haben!

Airstream am Malibu Beach Campground
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Venice Beach & Santa Monica

In L.A. habe ich nichts gezeichnet, das war mir zu anstrengend. Wir waren so erledigt, dass wir mit einem Touribus durch die Stadt gefahren sind, nur leider haben wir mehr im Stau gestanden, als voran zu kommen.

Santa Barbara war super schön und ich war shoppen  und in einem Künstlerbedarfladen! Da hab ich aber mal nichts gekauft

Venice Beach
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Big Sur

Die Landschaft am Big Sur war unglaublich schön, raue Küstenlandschaft mit tollen Felsen und Wasserfällen. Da wir am Wochenende dort in der Gegend waren und die Kalifornier selbst dort Urlaub machen, haben wir Schwierigkeiten gehabt, einen Campingplatz zu bekommen, eine Nacht war ok, aber die zweite, da mussten wir uns am nächsten Tag für anstellen. Ist aber alles gut gegangen.
An dem ersten Abend haben wir abends am Picknick Tisch gesessen und plötzlich ein lautes Krachen gehört. Beim Zähneputzen erzählte mir ein Mädel , dass ein Baum auf einen Truck gestürzt sei! Mit den Stirnlampen sind wir los und haben das Unglück gesehen. Tatsächlich war ein Riesen Baum auf einen Pickup gestürzt! Ein Ranger erzählte uns, dass durch die extreme Trockenheit die Eichen einfach sterben, das Phänomen nennt sich: Sudden Oak Death. Das war ziemlich schlimm, verletzt worden ist keiner, aber für die Kanadier war der Urlaub wohl hinüber.

Pfeiffer State Park Campground
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Campingplatz
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Die durchgepausten Münzen waren unsere Duschmarken.

El Capitan Campground – Ocean View

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Könnt ihr den Pacific Zipfel zwischen den Bäumen erkennen?! (884)

Monterey & 17-Mile Drive

Oh, Monterey war toll! Das Städtchen ist sehr süß und Cannerey Row war zwar touristisch, aber nicht so schlimm, wie der Lonely Planet beschrieben hat. Uns hat es gut gefallen und das Aquarium war krass und wirklich toll gemacht. Das Otter Becken war super, aber auch die einzelnen Becken mit ganzen Fischschwärmen! Wobei ich nicht sehr nah an die Becken gehen kann, ich grusel mich total vor Fischen, und in der Größe um so mehr.

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In Monterey haben wir auch eine sehr erfolgreiche Whale Watching Tour mitgemacht! Das war der totale Hammer! Zwei unterschiedliche Delfinschulen sind direkt neben dem Boot hergedüst, dann haben wir noch eine Risso Delfinschule, zwei Otter, einige Seelöwen und mehrere Buckelwale gesehen. Zum Abschluss der Tour waren zwei Buckelwale gerade in Aktion und sind mehrmals aus dem Wasser gesprungen, das war wirklich unglaublich. Ich hab schon andere Waltouren in Kanada und Norwegen mitgemacht, wo wir manchmal näher dran waren, aber so akrobatisch habe ich Wale noch nicht erlebt.

Whale Watching – Buckelwal im Flug
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Nach der Whale Watching Tour brauchte wir Stärkung und haben in einem sehr schönen Laden / Café was zum Snacken geholt. Ich war von der Tour und Aufregung so erschöpft, dass ich den Minicupcake und Keks hab fallen lassen, und als ich am Tisch saß, auch noch mein Handy! Jetzt hab ich ne üble Macke im Rahmen  Im nächstbesten Applestore hab ich mir also eine schockresistente Hülle gekauft. Die schicke aus Leder von Liebeskind taugte nicht viel. Dafür ist die neue jetzt Knall pink! hehe!

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Von Monterey sind wir über den 17-Mile Drive in den Süden weiter gefahren. Im Reiseführer stand, das sei eine Touristenfalle. Klar, die lassen sich 10$ für die 17 Meilen bezahlen, aber wir fanden das doch schön. Dort habe ich auch die nächste Zeichnung angefertigt. Die Stempel stammen aus dem Aquarium, da hatte ich einfach auf eine weiße Seite losgestempelt, aber keine Zeit für eine Zeichnung gehabt. Das habe ich auf dem schönen Küstenabschnitt dann nachgeholt. Der 17-Mile Drive hat sich auch in Sachen Whale Watching gelohnt, denn man konnte immer wieder von der Küste aus die Wale sehen. Ich war völlig aus dem Häuschen. Wir haben ständig angehalten und an der bekannten “The Lone Pine” war meine Aufmerksamkeit mehr auf den Ozean gerichtet, als auf diese einsamen Pflanze. Absolut super!!

17-Mile Drive – Kormorane und Seelöwen waren ausreichend zu sehen
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Santa Cruz

In Santa Cruz waren wir nicht lange. Da wir in der Woche dort waren, war am Board Walk nichts los und die Fahrgeschäfte hatten geschlossen. War aber nicht schlimm. Viel cooler war der “Santa Cruz Diner” 24-hours breakfast, dort waren wir zum Abendessen und am nächsten Morgen zum Pancake Frühstück. Genial, so große Portionen hatte ich schon lange nicht mehr!

Ich fand es komisch, dass dort riesig viel Strand war, aber sich kaum einer dort aufgehalten hat.

Santa Cruz Board Walk – Sicht vom Pier
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Muir Woods

Im Yosemite Park bekam ich den Anruf, meine Reisetasche sei nun in SFO – Flughafen in San Francisco gelandet. Ich hab denen gesagt, sie sollen sie da behalten, ich komme die selbst abholen. Wo hätte sie auch sonst hin ausgeliefert werden sollen. Und bevor, das hinterher auch noch schief gegangen wäre, sind wir lieber die 4,5 Stunden zurück zum Flughafen gefahren.

Wir wollten eh an die Küste, es lag ein wenig auf der Strecke. Da wir nun zurück in San Francisco sein würden, haben wir unseren Road Trip ein wenig in den Norden ausgeweitet und haben einen Abstecher in den Muir Woods Nationalpark gemacht. Dort stehen die ältesten und höchsten Redwoods von Kalifornien. Ich bin sehr froh, diesen Ausflug noch gemacht zu haben. Es war etwas umständlich einen Campingplatz zu finden und am Ende haben wir auf dem Parkplatz eines Zeltplatzes übernachtet, aber es gab ganz wunderbare saubere Toiletten mit Waschbecken. Am Abend haben wir einen kleinen Wanderweg erkundet und haben auf einer Bank die Aussicht auf die Bucht von San Francisco auf uns wirken lassen. Wir waren recht hoch gelegen und konnten die Wolken beobachten, wie sie über die Hügel am Wasser hinweg zogen. Auf dem Rückweg war es mir, als hätte ich in den Bäumen einen Waschbären wahrgenommen, aber falls es einer war, er hat sich leider nicht gezeigt. Selbst in Yosemite haben wir weder Bären noch Waschbären gesehen, nur Rehe, Eichhörnchen und Knall blaue Vögel, die sich Jay nennen.

Dank des Ausflugs zu Muir Woods, sind wir noch zwei Mal mit dem Auto durch San Francisco und über die Golden Gate Bridge hin und wieder gefahren sind. Das hat richtig Spaß gemacht.

Sketching in Muir Woods
MuirWoods_rosa-apfelkuchen.de

The Golden Gate Bridge
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Meine Tasche endlich am SFO nach knapp einer Woche und unser Jucy Car!
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Yosemite Park III

Für den Malkurs musste ich mir allerdings noch Papier kaufen, denn das war leider dann doch im Gepäck. Für 10 $ habe ich mir also einen großen Bogen Aquarellkarton gekauft, den die Dame im Geschäft dann in kleinere Formate geschnitten hat – zwei größere und vier kleine Bögen. Da die sich unter der nassen Farbe und dem leider feuchten Wetter gewellt hätten, konnte ich mir noch eine Unterlage ausleihen, auf die ich dann meine Malgründe aufgetaped habe.
YosemitePark-Half Dome_rosa-apfelkuchen.de
In meiner Tasche hatte ich dabei:
1x Reiseaquarellkasten von Schmincke
1x Bleistift, Anspitzer und Radiergummi
1x Becher, Flasche Wasser und Tempotücher
1x Pinsel in drei Größen
1x Micron Fineliner
1x Skizzenheft und dann noch das frisch erworbene Papier.
1x faltbares Sitzkissen (bequem wie eine Isoliermatte!)

Die anderen Teilnehmer, alle samt Amerikaner, waren mal so richtig krass ausgestattet. Das hatte ich so auch noch nicht gesehen. Die meisten hatten einen speziellen Klappstuhl dabei, der an Rucksackriemen auf dem Rücken getragen wurde. Außerdem im Gepäck – eine spezielle Staffelei. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass die aus Fotoapparat Stativen selbst gebaut waren. Das Zeichenbrett wurde mit Klettverschluss oben draufgeklebt und in alle Positionen gebracht. Dann hatten die noch riesige Malkästen und diverse Utensilien dabei. Mich haben alle verständnislos angeschaut und haben sich wohl gedacht, wie will die ohne Ausrüstung hier jetzt malen. Sie waren überrascht, dass ich doch alles dabei hatte, was man so braucht
Der Kursleiter und Künstler Frank Eber hat und zu einem Platz geführt, an dem sich der berühmte “Half Dome” im Gewässer spiegelt. Er hat demonstriert, wie sich dieses Bild am besten im Aquarell einfangen lässt und dann sollten wir uns einen eigenen Platz suchen und loslegen.

Bei meinem Wahnsinns Glück, war nicht nur meine Reisetasche unabhängig von mir unterwegs, nein es sollte auch an diesem Tag kalt sein und regnen, obwohl schon seit Monaten kein einziger Tropfen Regen runtergekommen war! Und da wir am Vortag vor Hitze eingegangen waren, hatte ich mich entsprechend gekleidet. Zitternd mit Gänsehaut habe ich also da gesessen und im Yosemite Park gemalt. Das Ergebnis überzeugt mich nicht ganz, aber ich poste es dennoch. (Um ehrlich zu sein, ist es sogar der zweite Versuch. Papier hatte ich ja genug, und während alle anderen noch ihr Zeugs auspackten, war ich mit dem ersten Bild schon unzufrieden und fing noch mal neu an.)

Malen im Yosemite Park
Malen im Yosemite Park

Während die Pfützen auf meinem Papier nicht so richtig trocknen wollten, habe ich im Skizzenbuch einfach mal ohne Vorzeichnung den Half Dome gemalt. Später, als wir aus dem Yosemite Park abgereist sind, habe ich in einer Tourinsteninfo noch Stempel in mein Skizzenbuch gedrückt. Ich war völlig begeistert, dass es tatsächlich diese Stempel gibt. Ich finde, das gibt den einzelnen Reisezeichnungen den richtigen Reiz.
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Während wir malten, bekamen wir übrigens Besuch:
yosemite-Malkurs_rosa-apfelkuchen.de (525)