Art before Breakfast

Ich habe ein neues tolles Buch!! Einen elendig langen Monat musste ich auf die Vorbestellung warten, aber dann kam das Buch überpünktlich einen Tag vor Erscheinen endlich per Post zu Hause an. Nämlich letzten Freitag, 20.02.2015

Danny Gregory beschreibt griffig in seinem neuesten Buch, wie man trotz stressigem Alltag, ein wenig “kunst” (mit kleinem k) in sein Leben einziehen lassen kann. Er gibt ein paar Übungsanleitungen und Tipps für die Eingliederung von Kreativität in den täglichen Ablauf.

Ich bin mit der Lektüre noch nicht durch, aber optisch ist es auch sehr ansprechend gestaltet, mit vielen seiner Zeichnungen untermalt er das geschriebene. 

Das Format ist handlich genug, um es in jede Tasche zu packen, um es überall griffbereit zu haben, für die schnelle Lektüre zwischendurch. Auf seinem Instagram Account postet er auch fleißig Bilder, wie normale Menschen in ihrer Freizeit oder auf der Arbeit statt der Kaffeepause, eine kleine Kunstpause einlegen. #artb4bkfst



Dies ist zwar nicht mein Frühstück, dafür aber ein Teil meines Abendessens. 

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Urban Sketching statt Karneval

Wer mich kennt, der weiß dass Karneval nicht mein Ding ist. Wenn man aber in Köln lebt, kommt man nicht wirklich drumherum. Die Geschäfte schließen und an Rosenmontag ist die Stadt wie lahmgelegt. Zumindest für alle nicht Jecken. Also bleibt nichts anderes Übrig, als sich ein alternatives Programm zu überlegen: ein Kreativtreffen mit meiner Leidensgenossin war schnell entschieden. Das Wetter war wirklich schön und wir haben die Sonne beim ersten Urban Sketching in diesem Jahr genossen.


Ort: Schweinheimer Str. , Köln-Holweide

Zeit: je 20 Minuten 

Material: Hahnemühle Travel Booklet, Sharpie pen Fine in black, Schmincke Aqua Linoldruck Farbe

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Sketching at home

Es ist ja einfach zu kalt da draußen, um nicht ganz aus der Übung zu kommen, habe ich mal das gezeichnet, was in meiner Küche zu finden war, statt vor der Türe.

Bleistiftzeichnung Erdnuss

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Eine Erdnuss unterschiedlich gezeichnet

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Vitaminlieferant die Ananas

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Amaryllis aus Holland

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Warten auf die Bahn

Weil ich meine Nerven schonen musste, fahre ich jetzt statt mit dem Auto, mit der Bahn zur Arbeit und zurück. Seit den Sommerferien ist Köln und Umgebung verkehrstechnisch einfach nur lahmgelegt. Morgens ging es ja noch, aber der Heimweg war nicht mehr zu ertragen. Eine bis 1,5 Stunden stop-and-go für 9km und das nur, weil ich über eine der Brücken muss. Das war nicht nur schlecht für meine Nerven, sondern auch für die Kupplung, das kuppelnde Knie und die Umwelt.
Ich war die letzten Wochen scheinbar so langsam unterwegs, dass mittlerweile in einem Spalt zwischen Kotflügel und Rahmen ein Pflänzchen wuchs! Kein Fahrtwind, der mal die Ritzen säubert!

KVB-Haltestelle und “all i need” Eistee.
GeestemünderStr_eistee_rosa-apfelkuchen.de

Bahn fahren ist auch nicht immer toll, aber ich versuche es mir schön zu reden und die Zeit sinnvoll zu nutzen, wie zB in den 8 Minuten, in denen ich auf die Linie 12 gewartet habe: Urban Sketching und Speed Sketching an der Bahnhaltestelle.

Zu Hause habe ich dann noch in ruhe (Slow Sketching) die Zeichnung coloriert und dabei einen köstlichen Eistee getrunken. (565)

#EDM – Everyday Matters Zimmerpflanze und weitere

Während meine Schwester auf Weltreise ist, passe ich auf ein paar ihrer kleinen Zimmerpflanzen auf. Als sie mir die vorbei brachte, wuchsen die Stengel alle geradeaus nach oben, seit sie aber bei mir wohnen, kringeln sich die neuen Triebe. Passt sich die Pflanze ihrer Umgebung an? Meine Schwester hat immer alles super ordentlich und ich bin der Chaot der Familie…

Zimmerpflanze_rosa-apfelkuchen.de
Auf jeden Fall ist diese Pflanze in dem Betontopf ein super #EDM Everyday Matters Zeichenmotiv.

Und dann noch alles, was sonst so auf dem Esstisch herum lag:
EDM_Nov10_rosa-apfelkuchen

Material: Leuchtturm Kalender in DIN A5, PIGMA MICRON Pen 0.2 und Schmincke Aquarell (883)

Urban Sketching im LeskanPark in Köln Dellbrück

Bei super schönem Herbstwetter war ich mit dem Rad unterwegs une habe in Köln Dellbrück im Leskanpark gezeichnet. Dort gibt es auf einem spannenden Gelände moderne und alte Gebäude. Interessant fand ich das moderne Gebäude mit der alten Lock im Vordergrund. Die Schienen ziehen sich durch das gesamte Areal.

LeskanPark_rosa-apfelkuchen.de (554)

Malibu Beach Campground & Warner Brothers Studio Tour

Am Morgen vor dem Abflug habe ich mich mit einer Kanadierin unterhalten, als sie sich für unseren Campervan interessierte. Sie hat mir einen Riesen Schrecken eingejagt, sie meinte es sei der 19.9. aber der 19. war unser Abflugtag!!! Ich hab gesagt, dass es nicht sein kann, da sei ich mir sicher, sie wiederum dachte, sie sei sich sicher. Am Ende habe ich mich am Handy vergewissert, dass wir doch noch einen Tag Zeit hatten. Aber – man hab’ ich einen Adrenalinstoss durch den Körper ziehen gehabt! Meine Gedanken gingen im Kreis, oh man, wie sollen wir jetzt noch so schnell das Auto abgeben, die Taschen packen und zum Flughafen kommen. Bis 15 Uhr hätte man das vielleicht sogar noch schaffen können, aber was für ein dramatischer Abgang wäre das bitte gewesen. Als dann klar war, dass wir Zeit haben, hab ich mir nach der Dusche die Haare von der Sonne trocknen lassen und mich auf einen Stein gesetzt und diesen coolen Airstream Trailer gezeichnet. Das müsste zum Runterkommen echt sein.

Auf dem Weg nach L.A., wo wir noch nachmittags eine Warner Brothers Studio Tour gebucht hatten, die wir verpasst hätten, wenn wir uns um einen Tag vertan hätten, haben wir einen kleinen Stop am Malibu Plaza bei Starbucks gemacht, um uns über das WLAN für den Flug einzuchecken. Oh man!!! Da hat doch Air France doch glatt unseren Rückflug nach Düsseldorf wegen Streik einfach gestrichen!!!! Wie kann man denn so viel Pech haben, erst schicken die uns ohne Gepäck in den Urlaub und dann können wir nicht mehr zurück? Oh man, dann gab es natürlich nirgends eine Telefonzelle, um die Airline anzurufen. In dem CVS Drogeriemarkt hat mir eine Verkäuferin ihr Handy geliehen, damit ich telefonieren konnte. Zum Glück war die Hotline kostenlos, denn das ganze Telefonat hat über 50 Minuten gedauert, bis wir endlich neue Rückflüge hatten. Am Ende sind wir mit United Airlines und Lufthansa über Chicago geflogen. Nur leider schon morgens, so dass wir dann doch ein wenig Stress hatten, denn das Auto musste schon am Abend abgegeben werden, die bezahlte Campingplatzübernachtung war futsch und wir mussten noch eine Hotelnacht am Flughafen organisieren. Das war vielleicht ein Spaß. Um ein Haar hätten wir doch noch die Warner Brothers Tour verpasst, da wir so lange mit den Umbuchungen benötigt und dann ewig im Stau gestanden haben!

Airstream am Malibu Beach Campground
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Venice Beach & Santa Monica

In L.A. habe ich nichts gezeichnet, das war mir zu anstrengend. Wir waren so erledigt, dass wir mit einem Touribus durch die Stadt gefahren sind, nur leider haben wir mehr im Stau gestanden, als voran zu kommen.

Santa Barbara war super schön und ich war shoppen  und in einem Künstlerbedarfladen! Da hab ich aber mal nichts gekauft

Venice Beach
SantaMonica_rosa-apfelkuchen.de

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Big Sur

Die Landschaft am Big Sur war unglaublich schön, raue Küstenlandschaft mit tollen Felsen und Wasserfällen. Da wir am Wochenende dort in der Gegend waren und die Kalifornier selbst dort Urlaub machen, haben wir Schwierigkeiten gehabt, einen Campingplatz zu bekommen, eine Nacht war ok, aber die zweite, da mussten wir uns am nächsten Tag für anstellen. Ist aber alles gut gegangen.
An dem ersten Abend haben wir abends am Picknick Tisch gesessen und plötzlich ein lautes Krachen gehört. Beim Zähneputzen erzählte mir ein Mädel , dass ein Baum auf einen Truck gestürzt sei! Mit den Stirnlampen sind wir los und haben das Unglück gesehen. Tatsächlich war ein Riesen Baum auf einen Pickup gestürzt! Ein Ranger erzählte uns, dass durch die extreme Trockenheit die Eichen einfach sterben, das Phänomen nennt sich: Sudden Oak Death. Das war ziemlich schlimm, verletzt worden ist keiner, aber für die Kanadier war der Urlaub wohl hinüber.

Pfeiffer State Park Campground
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Campingplatz
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Die durchgepausten Münzen waren unsere Duschmarken.

El Capitan Campground – Ocean View

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Könnt ihr den Pacific Zipfel zwischen den Bäumen erkennen?! (884)

Monterey & 17-Mile Drive

Oh, Monterey war toll! Das Städtchen ist sehr süß und Cannerey Row war zwar touristisch, aber nicht so schlimm, wie der Lonely Planet beschrieben hat. Uns hat es gut gefallen und das Aquarium war krass und wirklich toll gemacht. Das Otter Becken war super, aber auch die einzelnen Becken mit ganzen Fischschwärmen! Wobei ich nicht sehr nah an die Becken gehen kann, ich grusel mich total vor Fischen, und in der Größe um so mehr.

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In Monterey haben wir auch eine sehr erfolgreiche Whale Watching Tour mitgemacht! Das war der totale Hammer! Zwei unterschiedliche Delfinschulen sind direkt neben dem Boot hergedüst, dann haben wir noch eine Risso Delfinschule, zwei Otter, einige Seelöwen und mehrere Buckelwale gesehen. Zum Abschluss der Tour waren zwei Buckelwale gerade in Aktion und sind mehrmals aus dem Wasser gesprungen, das war wirklich unglaublich. Ich hab schon andere Waltouren in Kanada und Norwegen mitgemacht, wo wir manchmal näher dran waren, aber so akrobatisch habe ich Wale noch nicht erlebt.

Whale Watching – Buckelwal im Flug
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Nach der Whale Watching Tour brauchte wir Stärkung und haben in einem sehr schönen Laden / Café was zum Snacken geholt. Ich war von der Tour und Aufregung so erschöpft, dass ich den Minicupcake und Keks hab fallen lassen, und als ich am Tisch saß, auch noch mein Handy! Jetzt hab ich ne üble Macke im Rahmen  Im nächstbesten Applestore hab ich mir also eine schockresistente Hülle gekauft. Die schicke aus Leder von Liebeskind taugte nicht viel. Dafür ist die neue jetzt Knall pink! hehe!

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Von Monterey sind wir über den 17-Mile Drive in den Süden weiter gefahren. Im Reiseführer stand, das sei eine Touristenfalle. Klar, die lassen sich 10$ für die 17 Meilen bezahlen, aber wir fanden das doch schön. Dort habe ich auch die nächste Zeichnung angefertigt. Die Stempel stammen aus dem Aquarium, da hatte ich einfach auf eine weiße Seite losgestempelt, aber keine Zeit für eine Zeichnung gehabt. Das habe ich auf dem schönen Küstenabschnitt dann nachgeholt. Der 17-Mile Drive hat sich auch in Sachen Whale Watching gelohnt, denn man konnte immer wieder von der Küste aus die Wale sehen. Ich war völlig aus dem Häuschen. Wir haben ständig angehalten und an der bekannten “The Lone Pine” war meine Aufmerksamkeit mehr auf den Ozean gerichtet, als auf diese einsamen Pflanze. Absolut super!!

17-Mile Drive – Kormorane und Seelöwen waren ausreichend zu sehen
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