Sketching at home

Es ist ja einfach zu kalt da draußen, um nicht ganz aus der Übung zu kommen, habe ich mal das gezeichnet, was in meiner Küche zu finden war, statt vor der Türe.

Bleistiftzeichnung Erdnuss

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Eine Erdnuss unterschiedlich gezeichnet

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Vitaminlieferant die Ananas

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Amaryllis aus Holland

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Urban Sketching im LeskanPark in Köln Dellbrück

Bei super schönem Herbstwetter war ich mit dem Rad unterwegs une habe in Köln Dellbrück im Leskanpark gezeichnet. Dort gibt es auf einem spannenden Gelände moderne und alte Gebäude. Interessant fand ich das moderne Gebäude mit der alten Lock im Vordergrund. Die Schienen ziehen sich durch das gesamte Areal.

LeskanPark_rosa-apfelkuchen.de (555)

Monterey & 17-Mile Drive

Oh, Monterey war toll! Das Städtchen ist sehr süß und Cannerey Row war zwar touristisch, aber nicht so schlimm, wie der Lonely Planet beschrieben hat. Uns hat es gut gefallen und das Aquarium war krass und wirklich toll gemacht. Das Otter Becken war super, aber auch die einzelnen Becken mit ganzen Fischschwärmen! Wobei ich nicht sehr nah an die Becken gehen kann, ich grusel mich total vor Fischen, und in der Größe um so mehr.

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In Monterey haben wir auch eine sehr erfolgreiche Whale Watching Tour mitgemacht! Das war der totale Hammer! Zwei unterschiedliche Delfinschulen sind direkt neben dem Boot hergedüst, dann haben wir noch eine Risso Delfinschule, zwei Otter, einige Seelöwen und mehrere Buckelwale gesehen. Zum Abschluss der Tour waren zwei Buckelwale gerade in Aktion und sind mehrmals aus dem Wasser gesprungen, das war wirklich unglaublich. Ich hab schon andere Waltouren in Kanada und Norwegen mitgemacht, wo wir manchmal näher dran waren, aber so akrobatisch habe ich Wale noch nicht erlebt.

Whale Watching – Buckelwal im Flug
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Nach der Whale Watching Tour brauchte wir Stärkung und haben in einem sehr schönen Laden / Café was zum Snacken geholt. Ich war von der Tour und Aufregung so erschöpft, dass ich den Minicupcake und Keks hab fallen lassen, und als ich am Tisch saß, auch noch mein Handy! Jetzt hab ich ne üble Macke im Rahmen  Im nächstbesten Applestore hab ich mir also eine schockresistente Hülle gekauft. Die schicke aus Leder von Liebeskind taugte nicht viel. Dafür ist die neue jetzt Knall pink! hehe!

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Von Monterey sind wir über den 17-Mile Drive in den Süden weiter gefahren. Im Reiseführer stand, das sei eine Touristenfalle. Klar, die lassen sich 10$ für die 17 Meilen bezahlen, aber wir fanden das doch schön. Dort habe ich auch die nächste Zeichnung angefertigt. Die Stempel stammen aus dem Aquarium, da hatte ich einfach auf eine weiße Seite losgestempelt, aber keine Zeit für eine Zeichnung gehabt. Das habe ich auf dem schönen Küstenabschnitt dann nachgeholt. Der 17-Mile Drive hat sich auch in Sachen Whale Watching gelohnt, denn man konnte immer wieder von der Küste aus die Wale sehen. Ich war völlig aus dem Häuschen. Wir haben ständig angehalten und an der bekannten “The Lone Pine” war meine Aufmerksamkeit mehr auf den Ozean gerichtet, als auf diese einsamen Pflanze. Absolut super!!

17-Mile Drive – Kormorane und Seelöwen waren ausreichend zu sehen
17MileDrive_rosa-apfelkuchen.de (560)

Yosemite Park III

Für den Malkurs musste ich mir allerdings noch Papier kaufen, denn das war leider dann doch im Gepäck. Für 10 $ habe ich mir also einen großen Bogen Aquarellkarton gekauft, den die Dame im Geschäft dann in kleinere Formate geschnitten hat – zwei größere und vier kleine Bögen. Da die sich unter der nassen Farbe und dem leider feuchten Wetter gewellt hätten, konnte ich mir noch eine Unterlage ausleihen, auf die ich dann meine Malgründe aufgetaped habe.
YosemitePark-Half Dome_rosa-apfelkuchen.de
In meiner Tasche hatte ich dabei:
1x Reiseaquarellkasten von Schmincke
1x Bleistift, Anspitzer und Radiergummi
1x Becher, Flasche Wasser und Tempotücher
1x Pinsel in drei Größen
1x Micron Fineliner
1x Skizzenheft und dann noch das frisch erworbene Papier.
1x faltbares Sitzkissen (bequem wie eine Isoliermatte!)

Die anderen Teilnehmer, alle samt Amerikaner, waren mal so richtig krass ausgestattet. Das hatte ich so auch noch nicht gesehen. Die meisten hatten einen speziellen Klappstuhl dabei, der an Rucksackriemen auf dem Rücken getragen wurde. Außerdem im Gepäck – eine spezielle Staffelei. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass die aus Fotoapparat Stativen selbst gebaut waren. Das Zeichenbrett wurde mit Klettverschluss oben draufgeklebt und in alle Positionen gebracht. Dann hatten die noch riesige Malkästen und diverse Utensilien dabei. Mich haben alle verständnislos angeschaut und haben sich wohl gedacht, wie will die ohne Ausrüstung hier jetzt malen. Sie waren überrascht, dass ich doch alles dabei hatte, was man so braucht
Der Kursleiter und Künstler Frank Eber hat und zu einem Platz geführt, an dem sich der berühmte “Half Dome” im Gewässer spiegelt. Er hat demonstriert, wie sich dieses Bild am besten im Aquarell einfangen lässt und dann sollten wir uns einen eigenen Platz suchen und loslegen.

Bei meinem Wahnsinns Glück, war nicht nur meine Reisetasche unabhängig von mir unterwegs, nein es sollte auch an diesem Tag kalt sein und regnen, obwohl schon seit Monaten kein einziger Tropfen Regen runtergekommen war! Und da wir am Vortag vor Hitze eingegangen waren, hatte ich mich entsprechend gekleidet. Zitternd mit Gänsehaut habe ich also da gesessen und im Yosemite Park gemalt. Das Ergebnis überzeugt mich nicht ganz, aber ich poste es dennoch. (Um ehrlich zu sein, ist es sogar der zweite Versuch. Papier hatte ich ja genug, und während alle anderen noch ihr Zeugs auspackten, war ich mit dem ersten Bild schon unzufrieden und fing noch mal neu an.)

Malen im Yosemite Park
Malen im Yosemite Park

Während die Pfützen auf meinem Papier nicht so richtig trocknen wollten, habe ich im Skizzenbuch einfach mal ohne Vorzeichnung den Half Dome gemalt. Später, als wir aus dem Yosemite Park abgereist sind, habe ich in einer Tourinsteninfo noch Stempel in mein Skizzenbuch gedrückt. Ich war völlig begeistert, dass es tatsächlich diese Stempel gibt. Ich finde, das gibt den einzelnen Reisezeichnungen den richtigen Reiz.
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Während wir malten, bekamen wir übrigens Besuch:
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Yosemite National Park II

Unser Campground nannte sich Crane Flat und war ziemlich außerhalb und recht spartanisch – eigentlich gab es viel: Bäume – logisch, jede Menge Tannenzapfen und quietschgrünes Moos sowie je Stellplatz eine braune Bear Box und ein Campingtisch. Dann ein Toilettenhäuschen, mehr nicht. Nur war unser WC Häuschen kaputt, so dass Dixies als Ersatz aufgestellt waren. Mein persönlicher Albtraum. Ich bin lieber ein Stück gelaufen, zum nächstgelegenen, da gab es wenigstens “flushing toilets”.

4. Zeichnung in USA – Yosemite Park, Crane Flat Campground with Bear Box
(leider immer noch uncoloriert)
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Wegen Wassermangel wird da natürlich sehr auf den Wasserverbrauch geachtet und Duschen gibt es im gesamten National Park nur an einer Stelle, für 5 $. Ist aber verständlich, wir haben ja die ganzen abgebrannten Hänge gesehen und am ersten Tag im Park, ganz in der Nähe des Zentrums auch ein Feuer über dem “Half Dome”. Wir haben später erfahren, dass 100 Wanderer per Hubschrauber gerettet werden mussten, weil sie nicht mehr über den Wanderweg zurück kamen.
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Speed Sketching quer durch Holweide

Speed Sketching macht richtig Spaß, man hat ganz schnell viele kleine Zeichnungen beisammen. Als ich wieder zu Hause war, hatte ich das schöne Gefühl richtig was geschafft zu haben, bei meinem Urban Sketching Ausflug.
Ich habe die Skizzen noch nicht ganz Fertig coloriert, aber hier schon mal zwei Bilder aus dem Entstehungsprozess.

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Château de Josselin – Speed Sketching

Wir haben das Schloss von Josselin auch besichtigt, leider war es nicht erlaubt zu fotografieren. Das Schloss ist noch im Privatbesitz und Einlass bekommt man nur in einen bestimmten Teil des Gebäudes und Gartens. Es war sehr gemütlich eingerichtet, die Dinge standen nicht nur langweilig nebeneinander gereiht herum, sondern hatten zueinander richtig Bezug. Zum Beispiel war in der Bibliothek, die vollgestopft war mit Büchern und Teppichen und bunter Wandmalerei, auch ein geheimer Spieltisch. Die Schlossführerin hat ihn aufgeklappt und umgedreht und an Schubladen gezogen, damit wir sehen konnten, wie viele Spiele sich in dem schlichten Möbelstück versteckt waren. Die Leiter, die eigentlich auch ein Stuhl sein kann, blieb aber undemonstriert.

Urban Sketching Josselin by rosa-apfelkuchen.de
Château de Josselin Brunnen Urban Sketching by rosa-apfelkuchen.de

Unter uralten Bäumen standen ein paar schnörkelige Metallstühle, auf denen ich mich kurz zum Zeichnen gesetzt habe. Ich habe mich mal extra beeilt und nur ganz schnell in mein Skizzenheft gekritzelt. Speed Sketching sozusagen. Der Brunnen war ganz schön tief! (578)

Urban Sketching in Josselin

Eigentlich könnte man auch sagen, ich war auf einem Urban Sketching BoatCrawl. Das Schloss von Josselin habe ich einmal von der Brücke gegenüber und einmal vom Boot aus gezeichnet. Die Krähen flogen laut krächtzend ihre Kreise, das hatte was von einer Filmszene…
Urban Sketching Josselin by rosa-apfelkuchen.de
Urban Sketching Josselin by rosa-apfelkuchen.de
Die Skizzen sind noch nicht coloriert. Das kommt dann demnächst noch nachträglich.

Material:
Skizzenbuch 25,5 x 25,5
uni pin Fine Line 0,3, schwarz (559)

Roc Saint André – Rast für die Nacht

In Roc Saint André haben wir das Boot festgemacht und sind über Nacht geblieben. Besonderes Merkmal hier ist die Kirche mir ihrer Maria in einem Felsen.

Roc Saint André| rosa-apfelkuchen.de

Material:
Skizzenbuch 25,5 x 25,5
Schmincke Horadam Aquarell
uni pin Fine Line 0,3, schwarz (733)

Rurales Sketching in La Gacilly in der Bretagne

Ich komme gerade aus dem Urlaub wieder und habe noch nicht alle meine Fotos und Skizzen ausgewertet, bzw. fertig gestellt. Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack meiner Arbeit im Entstehungsprozess. Es wird viele verschiedene Skizzen geben, denn ich bin mit einem Hausboot eine Woche in der Bretagne herumgeschippert und habe jeden Abend woanders übernachtet.

Le Végétarium de Yves Rocher à La Gacilly

In der Bretagne gibt es einen kleinen gemütlichen Ort, in dem sich viele Künstler tummeln. Das ganze Städtchen ist eine Fotoausstellung und viele urige Häuser sind Ateliers. Außerdem ist hier Yves Rocher ansässig und für die Gegend ein wichtiger Wirtschaftsträger. Am Abend habe ich das “Le Végétarium” vom anderen Ufer der l’Oust gezeichnet. Mein Telefon macht nachts dann doch nicht ganz so schicke Fotos, aber für die Dokumentation ist es noch brauchbar. Am nächsten Tag haben wir im Végétarium zu Mittag gegessen. Es ist kein vegetarisches Restaurant, wie man vielleicht glaubt, denn Fisch und Fleisch stehen dort genauso auf der Speisekarte, wie vegetarische und vegane Gerichte.

Mehr folgt, sobald ich mein Skizzenbuch fotografiert habe. (638)